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Auf eine aktuelle Anfrage der stellv. Vorsitzenden des FamilienNetzwerkes Pulheim, Anja von Marenholtz, nach dem Status Quo des längeren gemeinsamen Lernens in Pulheim, wurde von dem zuständigen Dezernenten, Herrn Herpel, in der Ratssitzung am 7.6.2011 mitgeteilt, dass die Ergebnisse in der Beratung des Bildungs-Kultur- und Sportausschusses am 28.6.2011 präsentiert werden. Ferner teilte er mit, dass derzeit Gespräche mit den Schulleitungen zur Umsetzung stattfinden würden.

„Obwohl die Expertenkommission unter Prof. Burckhart dringend dazu geraten hat, die Elterninitiative PROGesamtschule Pulheim sowie das FamilienNetzwerkPulheim in die weitere Entwicklung der Bildungslandschaft mit einzubeziehen, erfolgt erneut eine Planung an allen vorbei.“, so Anja von Marenholtz. „ Es kann nicht sein, dass zu diesem bedeutungsvollen und zukunftsweisendem Thema einmal mehr diejenigen, die es betrifft außen vor gelassen werden. Wir haben große Befürchtungen, dass hier das Modellprojekt „Gemeinschaftsschule“ auch ohne große Rückendeckung von Schülern und Eltern durchgedrückt werden soll. Eine Änderung in der Bildungslandschaft hin zu längerem gemeinsamen Lernen kann nur erfolgreich geschaffen werden, wenn sie von den unmittelbar Betroffenen gemeinschaftlich getragen wird. Wir hätten uns nach mehreren Gesprächen mit dem Bürgermeister, in denen er immer ein „Miteinander“ signalisiert hat, gewünscht, dass dieses auch stattfindet.“

Dass die Präsentation im Bildungs-Kultur und Sportausschuss am 28.6.2011 erfolgen soll, lässt für die Netzwerker den Rückschluss zu, dass keine wie vom Ministerium für Schule und Weiterbildung vorgeschriebene Elternbefragung zum Wunsch nach einer Gemeinschaftsschule erfolgen soll, sondern die Befragung aus dem Jahr 2010 herangezogen wird, die schon damals wegen Doppelnennungen bei der Schulform strittig war.

Das Ministerium hat explizit die Einbeziehung der Eltern gefordert, leider wird dies in Pulheim einmal mehr ignoriert.