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Stadt produziert virtuellen Müll!
Das FamilienNetzwerk Pulheim e.V. ist verärgert. Hatte die Verwaltung der Stadt Pulheim noch bis vor kurzem beteuert, dass die neuen Abfallgebühren durch die Einführung eines Grundbeitrages für alle Bürger günstiger würden, so wird die Realität in Pulheim künftig anders aussehen.

Das FamilienNetzwerk bedauert, dass der Haupt- und Finanzausschuss am 3. November 2009 der Verwaltungsvorlage zur Neuordnung der Abfallgebühren trotz zahlreicher Bedenken von Bürgern zugestimmt hat.

Es ist geplant, ab dem 1.1.2010 das Mindestvolumen je Bürger von derzeit 7,5 Liter auf 10 Liter zu erhöhen. Dies bedeutet für viele Familien, dass sie künftig für eine Müllmenge bezahlen müssen, die sie gar nicht benötigen. Gerade Haushalte mit 4 oder mehr Personen – also überwiegend Familien – müssen dann tiefer in die Tasche greifen und bis zu 43 € mehr zahlen. Eine weitere Problematik bei der Neuordnung ist, dass nicht alle Behältergrößen angeboten werden. Es fehlt beispielsweise für einen 5 Personenhaushalt eine 100 Liter Tonne, so dass diese Familien entweder eine 120 Liter Tonne abnehmen und bezahlen oder aber auf zwei Tonnen ausweichen müssen.

„ Wir können nicht verstehen, dass die Stadt Pulheim eine solch familienfeindliche Satzung auf den Weg geben will!“, so Michael Partsch vom FamilienNetzwerk Pulheim. „Hier wird virtueller Müll produziert, der gar nicht vorhanden ist und dies mal wieder zu Lasten von Familien.“

In einem Schreiben an Bürgermeister Frank Keppeler haben die Netzwerker auf die Problematik der neuen Gebühren hingewiesen und an den Bürgermeister appelliert, diese Satzung noch einmal zu überarbeiten.